Produktionsumgebungen werden immer stärker vernetzt – gleichzeitig bleiben viele OT-Systeme über Jahre oder Jahrzehnte im Einsatz. Klassische, netzwerkzentrierte Sicherheitsmodelle stoßen dadurch zunehmend an ihre Grenzen. Moderne OT-Security braucht überprüfbare Maschinenidentitäten, zentrale Vertrauensstrukturen und automatisierte Zertifikatprozesse.
Dieses Whitepaper zeigt, wie sich Legacy-OT kontrolliert in identitätszentrierte Sicherheitsarchitekturen integrieren lässt – ohne bestehende Produktionsumgebungen vollständig austauschen zu müssen. Im Fokus stehen Zero Trust, PKI, Zertifikatmanagement, Enrollment Agents und Identity Proxys als praxisnahe Bausteine für sichere Brownfield-Umgebungen.
Erfahren Sie:
- Warum NIS-2, Cyber Resilience Act und IEC 62443 den Handlungsdruck für OT-Sicherheit erhöhen
- Weshalb klassische Netzwerkperimeter in modernen Produktionsarchitekturen nicht mehr ausreichen
- Welche Rolle Maschinenidentitäten, X.509-Zertifikate und PKI für Zero Trust in der Produktion spielen
- Warum selbstsignierte Zertifikate in vernetzten OT-Umgebungen schnell zum Betriebsrisiko werden
- Wie Legacy-Systeme mithilfe von Enrollment Agents und Identity Proxys in zentrale Vertrauensmodelle eingebunden werden können
Die sichere Produktion von morgen entsteht nicht durch den vollständigen Austausch bestehender Anlagen, sondern durch die kontrollierte Integration historisch gewachsener OT in moderne Vertrauens- und Managementstrukturen.