Unsere Gesellschaft erfordert eine zunehmende Arbeits-Flexibilisierung. Dabei stehen unterschiedliche Themen im Vordergrund, wie Vereinbarkeit Beruf und Familie, Dezentralisierung klinischer Einrichtungen, oder Kompensation des Fachkräftemangels durch eine Erweiterung des Einzugsgebiets.

Die Herausforderung der IT besteht nun darin, einen externen Zugriff auf zentrale IT-Systeme und Fachanwendungen zu realisieren, unter Berücksichtigung knapper Kassen und höchster Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Die Anforderungen variieren je nach Einsatzgebiet:

ECOS Lösungen im Gesundheitswesen sind vielfältig, erprobt und im zuverlässigen Alltagseinsatz.

Datenfernzugriff für Kliniken

Steigende Belastungen bei Ärzten und Pflegepersonal sowie ein hoher Kostendruck im Gesundheitswesen erfordern ein flexibleres Arbeiten. Das bedeutet unter anderem, dass das medizinische Personal ein Zugriff von extern z.B. auf KIS, RIS und PACS benötigt, was bisher oft aus Sicherheits- und Kostengründen nicht realisiert wurde.

Ärzte in Rufbereitschaft

Im Notfall müssen Ärzte schnell reagieren können. Oft ist jedoch eine Präsenz im Krankenhaus nicht erforderlich, vielmehr ist die fachliche Begutachtung auf Basis von Analysewerten oder Röntgenbildern gefragt. Ein Zugriff auf die notwendigen Patientendaten vom heimischen PC aus spart nicht nur Fahrtkosten,  sondern auch wertvolle Zeit, wenn es um zeitkritische Eingriffe geht. Zudem entlastet es die Ärzte durch den Wegfall unnötiger Krankenhauspräsenzen.

Für den Zugriff auf Patientendaten vom heimischen PC aus sind zwei Punkte besonders wichtig: Datenschutz und einfache Nutzung. So muss unter allen Umständen verhindert werden, dass Hacker Zugriff auf sensible Daten erhalten oder auch einfach nur Bildschirminhalte mitschneiden können. Ebenso dürfen keinerlei Patientendaten auf dem privaten PC abgelegt oder gespeichert werden. Anderseits sind Ärzte keine Techniker. Sie benötigen Zugriff vom heimischen PC oder Mac, ohne sich mit der Installation und Konfiguration einer Software auseinandersetzen zu müssen.

Ambulante Einrichtungen

Nicht nur Klinikärzte sondern auch niedergelassene Ärzte und sonstige ambulante Einrichtungen benötigen für die Weiterbetreuung der Patienten zunehmend Zugriff auf Patientendaten und Krankengeschichten. Ebenso wird z.B. ein Zugriff auf KIS benötigt, um OP-Belegpläne einzusehen und Reservierungen vorzunehmen. Der Zugang vom PC des Arztes aus muss benutzerfreundlich sein und ein Zugriff Unbefugter verhindert werden.

Spezialisten

Aufgrund ihrer spezifischen Kenntnisse sind spezialisierte Ärzte oft für mehrere Kliniken tätig.  Dies macht es erforderlich, von extern auf Patientendaten zuzugreifen um Entwicklungen zu beobachten und ggf. einzugreifen.

Controller mit weitreichenden Rechten

Controller benötigen aufgrund ihrer bereichsübergreifenden Auswertungen einen umfassenden Zugriff auf alle Systeme. Daher ist dies eine besonders interessante Zielgruppe für mögliche Hacker. Gerade bei einem Zugriff von außen, ist es deshalb wichtig für einen hohen Sicherheitslevel zu sorgen.

Externe Standorte

Kliniken mit verteilten Standorten oder einem weitläufigen Campus müssen sicherstellen, dass Ärzte und Pfleger von jedem Gebäude aus auf Kliniksysteme zugreifen können. Bei einem Wechsel zwischen den Gebäuden soll die bestehende Verbindung aufrechterhalten werden.

Kooperationspartner

Im Rahmen der allgemeinen Kostensenkungen im Gesundheitswesen gehen Kliniken zunehmend Kooperationen untereinander ein. Damit wird auch eine Vernetzung der IT erforderlich, um auf die Systeme der Partnerkliniken zugreifen zu können.

Öffentliche Schulungsräume

Die Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften ist ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen. Wenn es um Kliniksoftware geht, wird für die Durchführung der Schulungsmaßnahmen oft auf externe Schulungsräume zurückgegriffen. Das setzt jedoch einen Zugriff auf die entsprechenden Anwendungen voraus, wobei eine zeitraubende Installation und Absicherung auf fremden Schulungsgeräten zu vermeiden ist.

Fernwartung

Kliniken verfügen über eine sehr komplexe Infrastruktur in Sachen IT und Technik. Für die Wartung ist es erforderlich, dass die jeweiligen Spezialisten 24/7 hochsicher auf die Anlagen zugreifen können. Aufgrund der vitalen Funktion solcher Anlagen, ist ein hoher Schutz vor unbefugten Zugriffen unerlässlich.

Aus den unterschiedlichen Anforderungen resultieren verschiedene Lösungen. Mit Einsatz der ECOS-Technologie können unterschiedliche Verfahren kombiniert und trotzdem zentral gemanagt werden.

Sicher und flexibel zugreifen

Für Anwender wie niedergelassene Ärzte oder Mitar-beiter ambulanter Einrichtungen, die regelmäßig auf Krankenhausanwendungen zugreifen müssen, empfiehlt sich der Einsatz des ECOS MOBILE OFFICE STICK. Es handelt sich um einen USB-Stick, der an einem beliebigen PC oder Mac genutzt werden kann. Der Stick enthält sämtliche Software für den Aufbau eines sicheren VPN-Tunnels, sowie die Clients für eine Verbindung zu Citrix, Microsoft Terminalservern, VMware View oder Webanwendungen. Alle Applikationen werden abgeschottet in einer Sandbox ausgeführt.

Der ECOS MOBILE OFFICE STICK dient gleichzeitig als 2 Faktor-Authentisierung und schützt somit vor unautorisierten Zugriffen.

Die Nutzung an einem beliebigen PC oder Mac ist völlig installationsfrei, setzt keine Adminrechte voraus und hinterlässt keine Spuren auf dem eingesetzten Gerät.

Benutzer mit gelegentlichem Zugriff

Für Anwender, welche nur gelegentlich Zugriff auf Kliniksysteme benötigen, empfiehlt sich die Nutzung des ECOS VIRTUAL WEB CLIENT (VVC). Über einen Standard-Browser werden ein VPN-Client, und anschließend je nach Anforderung ein ICA-, RDP- oder VMware View-Client geladen, oder auch z.B. ein Browser in einer bestimmten Version. Die Ausführung der Software erfolgt automatisch in einer Sandbox, ohne dass eine Installation oder Konfiguration erforderlich wäre.

Bei der Authentifizierung wird eine 2-Faktor-Authentisierung per SMS oder OTP-Token unterstützt.

Die Lizensierung des ECOS VIRTUAL WEB CLIENT kann je nach Inanspruchnahme nach Named- oder Concurrent-Usern erfolgen.

Hochsicherer Zugriff

Ärzte, welche vom privaten PC aus auf sensible Daten zugreifen, ermöglicht der ECOS SECURE BOOT STICK den Zugriff.

Mit gestecktem Stick bootet der PC eine speziell gehärtete Linux-Umgebung. Die lokale Festplatte und das darauf installierte Betriebssystem sind deaktiviert, sodass eventuell vorhandene Schadsoftware gar nicht erst aktiviert wird.

Nach erfolgreicher Authentifizierung wird je nach Anforderung ein ICA-, RDP- bzw. VMware View Client oder Browser aufgerufen. Danach befindet sich der Anwender in der von ihm gewohnten Umgebung.

Mit dem ECOS SECURE BOOT STICK, der eine 100%ige Trennung zwischen privater und dienstlich Nutzung sicherstellt, kann der Stick als Klinikhardware und das Endgerät als private Peripherie betrachtet werden.

Anbindung iPad und Android-Tablets

ECOS Technology ermöglicht es, über die ECOS SYSTEM MANGEMENT APPLIANCE (SMA) auch iPad und Android-Tablets anzubinden. Eine sichere 2-Faktor-Authentisierung wird über SMS oder OTP-Token gewährleistet.

 

 

 

Andre Gruss
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